Comenius-AG des ASGs bei Klimakonferenz in Pescara, Italien

Unser Anreisetag zur Klimakonferenz in Pescara, Italien

Montag war unser Anreisetag zur Klimakonferenz in Pescara, Italien. Um 10:15h trafen wir uns am Kölner Hauptbahnhof, um von dort aus zum Flughafen Düsseldorf zu fahren. Nach kurzer Wartezeit und ein paar Problemen bei der Suche des richtigen Gates haben wir uns in den Flieger nach Rom gesetzt. Nach zwei Stunden Flug kamen wir am Flughafen „Leonardo da Vinci“ in Rom an. Weil wir die erste der drei Delegationen waren, hatten wir einen langen Aufenthalt am Flughafen. Als alle angekommen waren, ging es nun mit dem Bus in drei Stunden nach Pescara. Wir wurden an der Schule schon von unseren Gastfamilien erwartet. Bei den meisten Familien gab es traditionelle italienische Pasta. Dann war auch schon der erste Tag vorbei.

Bastian Schneider, Jurek Wetzlar

Unser erster Arbeitstag der Klimakonferenz

Die Italiener hatten sich viel Mühe gegeben, uns über den Klimawandel zu informieren. Zu diesem Anlass wurde extra ein Professor aus einer Universität eingeladen, um einen Vortrag zu halten. Der Vortrag dauerte lange, daher stürzten sich in der Mittagspause alle hungrig und zufrieden auf das Buffet. Später wurden die Präsentationen der jeweiligen Länder, die bereits in den Schulen erarbeitet worden waren, vorgetragen. Der nächste Programmpunkt war der Aufenthalt mit allen am Strand, deshalb gingen wir als große Gruppe los. Einige spielten Volleyball und der Rest sonnte sich bei dem schönen Wetter. Nach diesem produktiven Tag hatten wir Freizeit.

Lea und Suna

Unser zweiter Arbeitstag der Klimakonferenz

Nachdem wir am Dienstag die jeweiligen Projekte der verschiedenen internationalen Gruppen vorgestellt bekommen hatten, erfuhren wir am Mittwoch (oder, wie man in Italien sagt, Mercoledí) einiges über die Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen der Region Abruzzo.

Zunächst arbeiteten wir jedoch in nationalen und anschließend internationalen Gruppen an Vorschlägen zum Umweltschutz für die nächste, bei uns in Hürth stattfindende Konferenz des Comenius Clubs. Hierbei wurden u.a. Themen wie Mülltrennung, radioaktiver Abfall (Atommüll), Recycling und das Fördern von umweltfreundlichem Bewusstsein angesprochen. Anschließend durften wir sowohl den Bürgermeister als auch den Vizebürgemeister der Stadt Pescara kennenlernen und uns einen Eindruck von den umweltbegünstigenden Maßnahme der Gegend verschaffen. Besonders die Windturbinen Abruzzos, über die ihr im Bericht zu Donnerstag noch näheres erfahren werdet, schienen ein Punkt zu sein, der die Stadt mit Stolz erfüllt. Am Ende dieses Treffens bedankten sich die Politiker Pescaras bei den Lehrern und Schülern für ihre Mühe und verabschiedeten sich recht herzlich und freundlich von uns.

Im Anschluss daran wurde uns der Rest des Tages selbst überlassen und wir durften mit unseren Gast-Geschwistern die Stadt und die Umgebung Pescaras erkundigen.

Im weiteren Verlauf des Abends trafen sich die meisten Mitglieder des Comenius Clubs (und einige andere Schüler der 'Galileo Galilei'-Schule) mitsamt ihren Gast-Geschwistern zu individuell gestalteten, dennoch allesamt geselligen, Abenden.

Michelle und Madeleine

Unser Erholungstag in Italien

Heute war unser letzter richtiger Tag in Italien und wir waren viel unterwegs, um uns Sehenswürdigkeiten in den Abruzzen anzusehen. Wir waren ein Tocco, wo wir Windräder besichtigten und etwas über ihre Funktionsweise lernten, haben uns eine bekannte Abtei angesehen und viel über die Solaranlagen in Popoli erfahren. Deren Betreiber lud uns danach zu einem 4-gängigen Mittagessen in einem schönen Park ein. Später besuchten wir noch eine Confetti-Fabrik in Sulmona (Confetti sind Zuckerkugeln, in denen teilweise Mandeln oder Schokolade sind) und fuhren dann zurück nach Pescara. Abends trafen wir uns alle wieder: Die Italiener hatten eine Strandbar gemietet und eine Abschiedsparty organisiert, auf der alle viel Spaß hatten.

Carolina und Paulina 

Unser Abreisetag

Am Abreisetag in Pescara trafen wir uns um acht Uhr in der Schule, wo wir uns von unseren Gastfamilien und den italienischen Schülern verabschiedeten. Bevor wir in den Bus stiegen, machten wir noch ein paar Gruppenfotos.

Nach einer langen Busfahrt kamen wir in Rom am Flughafen an und verabschiedeten uns dort von den spanischen und englischen Schülern. Während eines vierstündigen Aufenthalts hatten wir noch Zeit, um etwas zu essen oder uns auszuruhen.

Als wir uns am Gate sammelten, präsentierten wir die vom vorherigen Tag vorbereiteten Steckbriefe über die ausländischen Schüler. Der Gewinner erhielt einen Preis, den die Lehrer am römischen Flughafen erstanden hatten. Nach der langen Wartezeit stiegen wir dann endlich ins Flugzeug, wo einige von uns das Piloten Cockpit besichtigen durften. Während des Fluges hatten wir einige Turbulenzen. Nach der Ankunft im kalten Deutschland waren wir traurig, dass der Aufenthalt in Pescara so schnell vorbei gegangen war, doch waren auch glücklich unsere Familien wieder zusehen, die uns vom Flughafen abholten.

Jana Flink und Coco Welticke

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