Weihnachtsvorlesung Chemie an der Uni Köln

Am 19.12.2012 fuhren der Chemie LK aus der Q1, die Klasse 8n sowie drei Teilnehmer der Chemieolympiade aus der Jahrgangsstufe 13 zur Weihnachtsvorlesung an die Universität zu Köln. Hier ein Bericht:     

Chemie ist super!

Die Chemie enthält viele interessante und unterschiedliche Facetten. Diejenigen, die denken, dass die Chemie ein Fach für Langweiler ist, verschätzen sich gewaltig, denn heute, am 19.12.2012, fand die Weihnachtsvorlesung im Fachbereich der Anorganischen Chemie der Universität zu Köln statt, welche mit exzellenten Effekten und Explosionen zu glänzen vermochte. Die Beliebtheit dieser Vorlesung zeigte sich bereits durch einen riesigen Ansturm von Schülern und Studenten, die teilweise sogar aus der Eifel, aus Bochum und sogar aus Lyon anreisten, um sich eine zweistündige, grandiose, von dem äußerst sympathischen Professor Meyer geleitete Show anzusehen. Aber beginnen wir davon zu erzählen, wie es die Chemie doch schafft, unseren Alltag ein bisschen zu belustigen…

Um die weihnachtliche Stimmung zu verbreiten, begann die Vorlesung mit einem Chor, der das Lied „O du Fröhliche“ unter Einfluss von Helium sang. Ein lustiger Einstieg, der besonders die Aufmerksamkeit der jungen Gäste auf sich zog.

Dann fuhr Herr Meyer mit einer Reise durch das Periodensystem fort. So enthält die Luft um uns herum einige Elemente, wie z.B. Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff, die unser Leben auf der Erde ermöglichen. Doch kann man mit ihnen noch viel mehr anfangen, als sie nur einzuatmen. Braucht jemand vielleicht Schnee, weil er Lust hat, seinen nervigen Nachbarn mit einem Schneeball zu bewerfen? Kein Problem, man braucht dafür nur eine Ladung Kohlenstoffdioxid. Haben Seifenblasen euch nicht schon immer fasziniert? Nein? Dann liegt das daran, dass man sie nicht problemlos entzünden konnte, da sie nicht mit Wasserstoff gefüllt waren.

Doch dies ist nicht das einzige, womit man heute in der Vorlesung unterhalten wurde. Für jeden, der Interesse an Farben zeigt, war die Universität zu Köln heute ebenfalls der richtige Platz. Von außen harmlos aussehende Flüssigkeiten erzeugten durch ein Zusammenmischen eine Vielfalt von leuchtenden Farben. So wird euch möglicherweise, wenn ihr denn Chemie interessiert seid, im Laufe eures Schullebens die Möglichkeit gegeben, euren Namen mit eben diesen Flüssigkeiten Ausdruck zu verleihen.

Die Chemie ist eindeutig nicht langweilig. Viele Experimente, Explosionen und außergewöhnliche Effekte wurden heute in der Weihnachtsvorlesung gezeigt. Neben dem Verbrennen eines Tannenbaums und vielen weiteren kuriosen, aber interessanten Aktionen,

Sebastian Schöler (Jgst. 13)

 

 

Die Gruppe nach einer eindrucksvollen und in jeder Hinsicht lehrreichen
Weihnachsvorlesung.

Mit selbst gebackenen „Strafkeksen“ ging es in den Hörsaal.

Der Heliumchor der Chemischen Institute verstärkt durch Schüler unseres Chemie LK.

Zigaretten verbrennen sehr gut in flüssigem Sauerstoff.

Magnesium brennt in Kohlenstoffdioxid.

Ein Luminol-Weihnachtsbaum wird gegossen.

Ein mit Schießbaumwolle geschmückter Kölner Dom fackelt ab.

Ein Kaliumchlorat/Puderzucker-Schneemann schmilzt nicht, sondern...

... reagiert sehr heftig...

... und sorgte für eine so extreme Rauchentwicklung, dass sogar der Feueralarm losging und die Feuerwehr anrückte.

 

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