Philosophiekurse im Wallraf-Richartz-Museum

Wieso wurden Landschaftsbilder früher in Ateliers nachgezeichnet und anstatt sie in der Natur selbst zu malen? Warum zeichnete Claude Monet denselben Seerosenteich unzählige Male? Welches seiner Werke zeigt den Teich so wie er ist?

Auf der Suche nach der Wirklichkeit in der Kunst begaben sich am 05. Februar zwei Philosophiekurse in das Wallraf-Richartz-Museum. Auf eigene Faust sollten die Schüler den Zusammenhang zwischen dem Schönen und dem Wirklichen erkunden.

Nachdem endlich ein Termin für beide Kurse der Oberstufe gefunden worden war, erlebten Schüler und Lehrer eine unerwartete Überraschung: Wegen Umzugsarbeiten war der Teil der Dauerausstellung geschlossen, auf den sich die Exkursion konzentrieren sollte. Aus der Not machten alle Teilnehmer der Exkursion eine Tugend und verlegten die Spurensuche vom19. Jahrhundert in das Mittelalter und die Frühe Neuzeit. Dort konnten sich die Schüler mit der Frage auseinandersetzen, wie man Gott darstellt oder ob der niederländische Naturalismus sein Ziel erreicht, die Wirklichkeit lebensecht abzubilden.

In einem Café konnten anschließend die Ergebnisse bei einem warmen Getränk diskutiert werden und der gemeinsame Ausflug einen gemütlichen Abschluss finden.

 

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