Elternabend zum Projekt Netzfreu(n)de

Das Projekt Netzfreu(n)de, bei dem eine Schülergruppe der 9. Klassen mit den Klassen der Stufe 6 zum Thema „Sicher im Social Web“ arbeiten wird, ist in die nächste Runde gegangen: Auf einem Elternabend haben zum einen die „Netzfreunde“ (Medienpaten) das Projekt vorgestellt und Fragen der Eltern beantwortet. Zum anderen gab Herr Welsch, unser Kooperationspartner für dieses Projekt von der sk Stiftung Jugend und Medien, allen Anwesenden nochmals einen Überblick über das Themenfeld „Soziale Netzwerke – Chancen und Risiken“.

In dem Vortrag wurde für alle deutlich, dass es bei der pädagogischen Begleitung dieses Themas durch Eltern und durch die Schule nicht darum gehen kann, die sozialen Netzwerke zu „verdammen“ – vielmehr muss es das Ziel sein, aufzuklären und einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem Medium zu unterstützen. Dabei ist es die Überzeugung von Herrn Welsch, dass diese Aufklärungsarbeit am besten in Peer-to-peer-Projekten (also von Jugendlichen für Jugendliche) durchzuführen ist, weil so in einem vertrauensvollem Rahmen Hilfen gegeben und vor allem von den Jüngeren angenommen werden können. Herr Welsch gab allen Eltern am Ende Informationsmaterialien, die man zum Teil auch auf der nachfolgenden Webeseite finden kann: http://www.sk-jugend.de/paedagoginnen/netzfreunde-sensibel-im-social-web-projekt.html.

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Welsch stellten Alina Heger und Katharina Cordes stellvertretend für die Netzfreundegruppe die Umfrageergebnisse der Stufe 6 vor, aus der unter anderem hervorging, dass die sozialen Netzwerke schon jetzt von vielen Kindern der 6. Klassen genutzt werden. „Der Zeitpunkt für dieses Projekt ist am Ende der Klasse 6 genau richtig“, stellte Herr Welsch fest. Wie das Projekt im Einzelnen ablaufen wird, stellten Moritz Blome-Drees, Melissa Dinges und Leon Schwarz den Eltern vor. So werden die Netzfreunde in 3er-Gruppen die erlernten Inhalte allen Schülern der Klasse 6 in drei bis vier Doppelstunden vermitteln. Neben dem Weitergeben der Inhalte versprechen sich die Netzfreunde auch, dass so Patenschaften des Vertrauens zwischen ihnen und den Klassen entstehen können. Es haben sich drei Themenkomplexe herauskristallisiert, die weitergegeben werden sollen:

(1) ein Gefühl dafür zu bekommen, was privat und was öffentlich bedeutet bzw. welche Informationen man öffentlich machen sollte und welche nicht

(2) Cybermobbing

(3) Tipps rund um Sicherheitseinstellungen bei den sozialen Communities (SchülerVZ bzw. Facebook), sichere Passwörter, Rechte am Bild, ...

Frau Wenzel und Herr Jürgensen-Engl wünschten als Projektleiter allen Beteiligten am Ende des Abends viel Erfolg bei der Durchführung. Zudem erhoffen sie sich im Sinne eines Austausches und einer guten Aufklärung eine intensive und offene Kommunikation zwischen den Schülern der Stufe 6, den Netzfreunden der Stufe 9, den Eltern und den Lehrern.

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