Comenius-AG in Burgos

Ein letztes Mal hieß es für sieben Mitglieder der Comenius-AG: Präsentationen überarbeiten und Kofferpacken – dann ging es zur Abschlusskonferenz des zweijährigen Projekts „Changing Climate, Changing Lives“ nach Burgos, Spanien. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller beteiligten Schulen aus Spanien, England, Italien und aus Hürth stellten dort ihre letzten Ergebnisse vor und zogen Bilanz...

 

1. Tag - Dienstag

Am Morgen des Tages unserer Hinreise trafen sich alle reisenden Mitglieder der Comenius-AG im Kölner Hauptbahnhof. Dort versammelt machten wir uns auf zu der ersten Station unserer Reise: Der Zugfahrt nach Düsseldorf. Diese dauerte etwa eine Stunde. Im Flughafen von Düsseldorf checkten wir recht rasch ein und warteten auf den Abflug nach Madrid. Nach einem etwa zweistündigen Flug, der eine wunderbare Sicht über die Landschaft Frankreichs und Nordspaniens bot, landeten wir gegen ein Uhr im Flughafen von Madrid. Dort hatten wir rund eine Stunde Zeit den Flughafen zu besichtigen, da wir noch auf die Mitglieder aus England und Italien warten mussten. Als auch diese nun gegen etwa halb drei angekommen waren, fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Burgos. Diese Fahrt dauerte an die drei Stunden und bescherte einem den wunderbaren Blick auf die Felder und verstreuten Dörfer Kastiliens. In Burgos nahmen uns unsere Gastschüler in Empfang und wir verbrachten den Abend in der Familie oder in Kleingruppen.

(Alex Röntgen)

2. Tag – Mittwoch

Nach der langen Fahrt war die erste Nacht bei den Gastfamilien sehr erholsam und deswegen ging es ausgeschlafen am Morgen in die Aula der spanischen Schule. Dort hatten wir eine herzliche Begrüßung der Schulleiterin sowie unterhaltsame Gesangs- und Tanzvorführungen der spanischen Schülerinnen. Im Anschluss wurden den englischen, italienischen und den deutschen Schüler die Schule gezeigt, dass heißt wir bekamen die Möglichkeit in Unterrichtsstunden zu schauen und uns einen Eindruck von dem spanischen Schulalltag zu machen. Einer der Höhepunkte des Schulrundganges war der „Time Tunnel“, ein von den spanischen Schülern selbst kreierter und dargestellter begehbarer Zeitstrahl. Mit ihm konnte man eine Zeitreise zu den Ägyptern, Römern und anderen bedeutsamen Phasen unserer Zeitgeschichte unternehmen und die Entwicklung zu unserer heutigen Zeit hautnah miterleben. Nach einer kleinen Snackpause in der Schulkantine ging es gestärkt in die erste Konferenz des Comenius-Projekts: Die Schüler aus Italien, England, Spanien und Deutschland stellten ihre Videos und Präsentationen zu den Themen Wasserverbrauch, Landwirtschaft, Müllentsorgung und Transport vor. Dabei ging es grob um umweltfreundlichere Innovationen für die Zukunft um den Klimawand zu stoppen. Beispiele hierfür waren, auf seinen eigenen täglichen Wasserverbrauch zu achten oder auf Recycling und Mülltrennung mehr Wert zu legen.

Nach den Präsentationen ging es am Nachmittag in das Freilichtmuseum in Atapuerca. Dieses hat sich auf die Entwicklung bzw. die Evolution der Menschheit und die damit verbundenen Steinzeit spezialisiert. Uns wurde gezeigt wie man in dieser Zeit lebte und wie man aus archäologischen Funden Rückschlüsse ziehen kann. Die Intention dieses Ausfluges war, der Rückblick auf die Vergangenheit und aus dieser zu lernen um vielleicht Lösungen für unseren heutigen hohen Emissionsausstoß zu finden. Im Allgemeinen heißt das mehr von der Natur zu leben und sie nicht zu zerstören um zum Beispiel neue Fabriken zu bauen.

Den Abend verbrachte man in den Gastfamilien um miteinander zu essen und sich über die Erlebnisse des Tages auszutauschen. In manchen Fällen bekam man noch eine kleine spontane Führung durch das Stadtzentrum um seine ersten Eindrücke von der Stadt Burgos zu machen.

(Artuhr Giser)

3. Tag - Donnerstag

Am zweiten Tag nach unserer Ankunft, Donnerstag, begannen wir mit den Projekten vom Vortag. Wir sollten ein Plakat gestalten, dessen Inhalt einer der gehörten Vorträge der vier Länder sein sollte. Drei Stunden nach Beginn, um elf Uhr, fuhren wir alle mit dem Bus zu einem Museum in der Stadt; dem Museum der menschlichen Evolution. Zunächst wurde ein Vortrag von etwa einer Stunde mit dem Thema: Klimawandel, gehalten.

Darauf besuchten wir, in zwei Gruppen aufgeteilt, das Museum mit einer Führung.

Am selben Tag führte uns eine spanische Lehrerin in der Kathedrale von Burgos herum, die sogar ein paar Jahre älter ist als unser Kölner Dom.

Nachdem wir den Tag mit Comenius bis in den Nachmittag verbracht hatten, gingen wir nach dem Mittagessen noch einmal in das Stadtzentrum; zum Shoppen und um sich noch einmal die schöne Altstadt anzuschauen. Gegen 22:00 Uhr aßen wir zu Abend und der Tag neigte sich dem Ende zu. 

(Niko Nowak)                      

4. Tag – Freitag

Auch am Freitag begann der Tag wie üblich. Nach einem kurzen Frühstück ging es dann um acht Uhr zur Schule, wo wir uns im Konferenzraum trafen. Nachdem jede Gruppe wie schon an den Tagen zuvor seine Ergebnisse präsentiert hatte, ging es am Freitag darum, unsere Arbeit zu bewerten und für uns selber Rückschlüsse zu ziehen. Am Ende der Konferenzen erhielt jeder Schüler und Lehrer ein Diplom. Am Vormittag machten wir uns dann mit dem Bus auf den Weg ins Stadtzentrum von Burgos, wo uns der Bürgermeister erwartete und eine Rede hielt, in der er zum Ausdruck brachte wie angetan er von unserem Projekt ist.

Später erhielten wir eine Führung durch das Stadttheater und das Stadtzentrum, wo wir dann mit der interessanten Architektur von Burgos vertraut gemacht wurden. Leider war das Wetter etwas kühler als die Tage davor, wodurch die ganze Sache zur einer windigen Angelegenheit wurde. Schließlich erhielten alle noch ein wenig Freizeit, um sich im Stadtzentrum selbständig noch einmal umzuschauen. Nun merkte man auch, dass es der letzte Tag vor Abreise war, da jeder Schüler sich spurtete, um noch ein günstiges Souvenir für die Familie und Freunde zu ergattern.

Am Ende ging es dann wieder mit dem Bus zu den Gastfamilien, wo das spannungsvolle Warten auf die Party mit einer „Siesta“ (Mittagsschlaf) überbrückt wurde…

(Ufuk Tural)

5. Tag – Samstag

Am letzten Tag unserer Spanienreise machten wir uns schon sehr früh morgens auf dem Weg zum wartenden Bus, der uns, wie auf der Hinreise schon nach Burgos gebracht hatte, nun nach Madrid bringen würde. Wir verabschiedeten uns von unseren Gastgeschwistern und begannen unsere Rückreise. Nach einer ebenso schönen Rück- wie Hinfahrt kamen wir in Madrid an, wo wir jedoch fast sechs Stunden auf unseren Abflug warten mussten. Die Zeit verbrachten wir mit der Erkundung des Flughafens und indem wir unseren Lehrern einen ziemlich großen Schrecken einjagten. Auch der Rest der Rückreise lief reibungslos, sodass wir um etwa acht Uhr abends wieder im Kölner Hauptbahnhof standen.

(Alex Röntgen)

 

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