Interkulturelles Begegnungsprojekt des bilingualen Biologiekurses (Q1)

- Spijkenisse – Hürth -

Die Projektfahrt des bilingualen Biologiekurses der Stufe Q1 und Q2 nach Spijkenisse (Holland), unter der Leitung von Frau Bösader und Frau Räcke erfolgte vom 19.11. - 21.11.12. Diese Projektfahrt war eine Art Austausch mit einem anderen bilingualen Biologiekurs der Schule OSG De Ring van Putten. Insgesamt nahmen 16 SchülerInnen an diesem Projekt teil, bei welchem wir uns auf Englisch mit dem Thema „Humangenetik“ beschäftigten. So wurden zu Beginn zwei Referate gehalten, die die Teilnehmer des Projektes im Unterricht vorbereitet hatten. Die SchülerInnen aus Spijkenisse informierten uns über die Erbkrankheit Chorea Huntington und wir stellten das Down-Syndrom vor.

Außerdem wurde das Thema Pränataldiagnostik mit einem Humangenetiker erarbeitet, welches am darauf folgenden Tag in Form einer Debatte mit zwei Coaches diskutiert wurde. So haben wir einerseits wertvolle Informationen zu diesem Thema erworben und konnten diese dafür nutzen, eine Debatte zu üben und zu führen.

Während unseres Aufenthaltes in Spijkenisse konnten wir gemeinsam mit den AustauschschülerInnen und den LehrerInnen die Stadt Spijkenisse, welche übrigens ein Partnerstadt von Hürth ist, besichtigen. So verbrachten wir jeden Abend gemeinsam, z.B. beim Essen von traditionellen Pfannkuchen in einer  klassischen niederländischen Windmühle (Pannekoek De Molen), oder beim Bowlen und anschließendem Abendessen.

Der Rückbesuch fand vom 13.03. - 15.03.13 statt. Während dieser Zeit befassten wir uns mit dem Thema „Evolution der Primaten“ und untersuchten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Aussehen und Verhalten verschiedener Affenarten. Um uns einen direkten Überblick zu verschaffen, besuchten wir an zwei Tagen den Kölner Zoo. Bereits am Anreisetag der holländischen SchülerInnen und LehrerInnen recherchierten wir über bestimmte Affenarten und bereiteten ein Referat vor, welches wir dann am nächsten Tag im Kölner Zoo hielten. Dort konnten wir dann direkte Beobachtungen machen und diese mithilfe eines Mitarbeiters der Zooschule auswerten. Genauso wie beim ersten Besuch verbrachten wir auch dieses Mal sehr viel Zeit miteinander, so z.B. beim Bowlen, gemeinsamen Essen oder in der Freizeit.

Rückblickend lässt sich sagen, dass sich das Projekt in jederlei Hinsicht gelohnt hat. Jeder Teilnehmer hat viele neue Erfahrungen gesammelt, sowohl bezogen auf unser Projektthema als auch bezogen auf die jeweils andere Kultur. Ebenso haben wir neue Leute kennen gelernt und sind ein Stück weit lebenserfahrener geworden.

Des Weiteren ist ein solches interkulturelles Projekt für Schüler, die ein CertiLingua-Zertifikat anstreben, Voraussetzung, sodass man bei Belegung von bilingualem Biologieunterricht in der Stufe Q1 die Möglichkeit hat, diese Voraussetzung zu erfüllen.

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein des ASG, welcher sowohl den ersten als auch den zweiten Besuch finanziell unterstützt und somit viele tolle Erfahrungen ermöglicht hat.

Dieses Projekt, welches erstmalig stattfand, hat sich nach Meinungen der LehrerInnen und SchülerInnen eindeutig bewährt und wird somit auch in den folgenden Jahren stattfinden!

Khalid Amaadachou, Q2

Das Projekt findet in diesem Schuljahr im November und im nächsten Jahr im März statt. Im November besuchen einige SchülerInnen des bilingualen Biologiekurses Spijkenisse, unter anderem bekommen sie im Zoo von Rotterdam Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen. Im März findet ein Workshop im BayLab in Leverkusen statt.

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