Wählen ab 16 - Das ASG wählt mit!

Vergangene Woche organisierten und moderierten die Schüler des Albert-Schweitzer Gymnasiums eine Podiumsdiskussion in Bezug auf die Bürgermeisterwahlen in Hürth am 13. September 2015. Da die meisten Schülerinnen und Schüler schon 16 Jahre alt sind, fanden sich also über 300 Jungwähler in der Aula unserer Schule ein. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Schulsprecherin Ingrid Gert und dem Stufensprecher der Q1 Michael Wysocki.

Schüler, Lehrer und die dazu gehörigen Sozialwissenschaftskurse hatten in den vorherigen Unterrichtsstunden intensiv verschiedene Fragen zu speziellen Themengebieten vorbereitet.
Insbesondere wurden Themen angesprochen wie die Verkehrspolitik, die Bildungs- und Wirtschaftspolitik und nicht zu vergessen den Flüchtlingen, die unter anderem auch in Hürth an Zuwachs finden.

Die Kandidaten der verschiedenen Parteien, Stephan Renner (SPD), Dirk Breuer (CDU), Kurt Martmann (Freie Wähler) und Rüdiger Reiners (Piraten) hatten jeweils kurz Zeit sich vorzustellen, daraufhin bekamen sie auch schon unterschiedliche Fragen von den Schülern gestellt, diese mussten innerhalb weniger Minuten beantwortet werden. Zudem entstanden vielerlei Diskussionen, die durch verschiedene Ansichtsweisen der Kandidaten ausgelöst wurden.

Stark diskutiert wurde vor allem die Frage, ob die Finanzierung der Gesamtschule tragbar sei, in Hinblick auf den z.T. kritischen Zustand anderer Hürther Schulen. Einige Kandidaten hielten die Finanzierung tragbar, doch andere Kandidaten konnten dieser nicht zustimmen, ,,wenn man der Sache realistisch ins Auge sehen würde“. Kurt Martmann: ,, …öffentliche Projekte dauern immer länger als geplant und kosten auch mehr als geplant“. Dennoch versicherten alle Kandidaten auch die anderen Schulen nicht zu vergessen. Für das ASG liegt ja auch die Gestaltung des Schulhofes an, der wohl noch nicht ,,ganztagstauglich“ ist. …

Auch die Verkehrslage an der Sudetenstraße wurde angesprochen. Wie soll die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden, wenn demnächst über 2000 ,,Fahrschüler“ jeden Morgen anreisen werden? Als Lösung nannte Herr Renner ,,unterschiedliche Schulanfangszeiten“, was bei den Schülern allerdings auf wenig Gegenliebe stieß. Alle Kandidaten betonten zudem, dass es noch weitere Gutachten zur Bewertung der Verkehrslage geben werde.

Die Frage, ob Hürth genügend Unterkünfte und Versorgung für die Flüchtlinge habe, wurde ebenfalls stark diskutiert. Hier zeigten die Kandidaten, welch großen Einsatz die Stadt im Moment leistet und lobten die Hilfsbereitschaft der Hürther Bürger. Das ASG unterstützt auch die Flüchtlingsarbeit: Ein Projektkurs der Oberstufe bietet Deutschunterricht für Flüchtlingskinder an.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die meisten Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung für die erste Wahlentscheidung als hilfreich ansahen.

Begrüßung und Ansprache von Frau Willenbrink Schülerinnen und Schüler stellten viele kritische Fragen.

Viele interessierte Jungwähler Die Kandidaten diskutierten viele Themen, die die Schülerinnen und Schüler betrafen.
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