Medienpatenprojekt – ein Kreis schließt sich

Im Januar startete die vierte Runde des Medienpatenprojektes, in dem Schüler der Stufe 9 mit Schülern der Stufe 6 zum Thema „Smartphone – Sicherheit im Internet“ arbeiten. Am 28.01. fand nun für die Neuntklässler der erste Ausbildungstag in der „sk stiftung jugend und medien“ bei dem Medienpädagogen Thomas Welsch statt. Und eines ist in diesem Jahr neu: Die beteiligten Schüler wurden als Sechstklässler bereits selber von Medienpaten ausgebildet. Dass sie dabei viel gelernt haben, wurde in den Motivationsschreiben deutlich, mit dem sich die Schüler bewerben mussten. Jetzt – drei Jahre später – nehmen sie in dem Peer-to-peer-Projekt die Rolle der Lehrenden ein.

Am 18.02. wurden die Eltern der Sechstklässler auf einem Elternabend informiert, wie das Projekt genau ablaufen wird. Und es wurde deutlich: Alle freuen sich auf die nächsten Schritte – die drei Doppelstunden, in denen die Neuntklässler ihr Wissen an die Sechstklässler weitergeben! „Dieses Thema ist ideal dafür, es als Peer-to-peer-Projekt durchzuführen, weil die älteren Schüler die Inhalte viel authentischer vermitteln können, als wir Erwachsenen,“ erläuterte der Experte Herr Welsch.

Nachdem die Neuntklässler die Ergebnisse einer Umfrage unter den sechsten Klassen und die geplanten Inhalte der drei Doppelstunden dargestellt hatten, gab es einen intensiven Austausch zwischen den Eltern, den betreuenden Lehrern Frau Jikeli und Herrn Jürgensen-Engl sowie den Medienpaten, in denen Fragen geklärt und Anregungen formuliert wurden. „Wie können wir als Eltern das Projekt unterstützen“, fragte beispielsweise eine Mutter. „Indem Sie zuhause die Themen, die dann von den Paten in der Schule erarbeitet worden sind, mit Ihren Kindern nochmals besprechen bzw. sich davon erzählen lassen. Bleiben Sie in Kontakt bzgl. des Themas, das ist nach unserer Einschätzung sehr wichtig.“

Die Medienpaten freuen sich nun auf die Arbeit in den Klassen und erinnern sich dabei gern an ihre eigenen Paten zurück: „Das wichtigste für mich war damals, dass ich mit jemandem darüber sprechen konnte, denn mit wem redet man denn schon über solche Themen? Die Eltern und LehrerInnen haben keine Ahnung und die meisten MitschülerInnen in dem Alter auch nicht.“

Mitte April wird es dann einen Abschlussabend geben, auf dem die Sechstklässler ihren Eltern zeigen, was sie gelernt haben und die Medienpaten bieten den Eltern zu diversen Themen Workshops an (eine Einladung erfolgt noch schriftlich).

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