Medienpaten – Abschlussabend

Am 14.04. war es wieder soweit – die SchülerInnen der Stufe 6 zeigten ihren Eltern, was sie im Rahmen des Medienpatenprojektes von den NeuntklässlerInnen rund um das Thema „Smartphone – Sicher im Netz“ gelernt hatten … und alle Anwesenden hörten aufmerksam zu, denn sie konnten selbst noch etwas lernen!

Caro, Kimberly und Leonie aus der Klasse 6a gaben Tipps, wie man ein sicheres Passwort erstellt: „MPk0H!“ kann man sich beispielsweise als Passwort gut merken, denn es setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Satzes „Mein Passwort kennen 0 Hacker!“ zusammen.

WhatsApp haben alle und niemand möchte darauf verzichten, dennoch gibt es Einiges, was nerven kann – darauf machten Cem, Dilara, Emma, Jeremy, Melina und Moritz aus der Klasse 6s aufmerksam und teilten mit, was sie für Tricks gelernt hatten, um WhatsApp störungsfrei genießen zu können. Wie diese wiederum umgesetzt werden können, dazu gaben Anna, Felix, Giorgia und Jan aus der 6b eine kleine Einführung in die Wirren der WhatsApp-Einstellungsmöglichkeiten.

 

 „Ich mag an Instagram, dass ich viele Fotos posten kann, aber ich habe gelernt, dass ich meinen Account unbedingt auf privat stellen soll, damit nur meine Freunde meine Fotos sehen können“, so das Resümee von Felix aus der 6e, der zusammen mit seinen MitschülerInnen Alicia, Diana, Lotta, Ornella und Zara präsentierte, was sie über Instagram im Rahmen des Medienpatenprojekts herausgefunden hatten. Und die Eltern staunten nicht schlecht, als sie ihnen zeigten, wie man allerhand über wildfremde Menschen herausfinden und diese dann auch gleich auf der Straße darauf ansprechen kann. Und das nur, weil sie ein mit einem Geotag versehenes Foto hochgeladen hatten.

Gleich zwei Klassen erklärten ihren Eltern, was sie zum Thema Cybermobbing gelernt hatten. Während Alan, Amira, Berru, Felix, Levie und Selda aus der Klasse 6c erklärten, was Cybermobbing eigentlich ist, machten Elena und Lena aus der 6h deutlich, welche Folgen Cybermobbing für die Betroffenen hat und was man dagegen tun kann.

In einer Pause konnten die Eltern an Workshops teilnehmen, die von den Medienpaten aus der Stufe 9 durchgeführt wurden. Im Angebot waren die Themen „Berechtigungen von Apps“, „Smartphone im Alltag – was ist okay?“, „Sicherheitseinstellungen bei google“, „Fakes – woran erkenne ich sie“ und „Cybermobbing – wann sollte man die Polizei hinzuziehen?“

Luis und Jonathan aus der 6a hatten eine Podiumsdiskussion vorbereitet. Hier stellten sich VertreterInnen der Eltern-, Schüler- und Lehrerschaft sowie der Experte Thomas Welsch von der sk stiftung jugend und medien den kritischen Fragen der beiden Jungs. Nicht leicht zu beantworten war die Frage, wie lange denn nun genau sich ein 11-jähriges Kind am Tag mit seinem Smartphone beschäftigen dürfe. „Es kommt ja darauf an, was du in welcher Situation machst und welche Alternativen es gibt. Es macht ja einen Unterschied, ob du stundenlang in schönsten Sonnenschein ein Spiel spielst, was dich nicht mal fordert oder ob du dir an der Bushaltestelle ein wenig die Zeit vertreibst“, gab Herr Welsch zu bedenken. „Wichtig ist vor allem, dass ihr euch fragt, wie lange euch die Nutzung gut tut. Und wenn Jugendliche ehrlich zu sich sind, dann wissen sie das in der Regel selbst ganz gut.“

 

Frau Willenbrink war begeistert, wie verantwortungsvoll die SchülerInnen ihre Aufgaben im Rahmen des Medienpatenprojekts angenommen hatten – sowohl die Medienpaten bei der Weitergabe ihres Wissens als auch die 6. KlässlerInnen im Rahmen ihres eigenen Lernens. Sie bedankte sich im Namen der Schule bei den Medienpaten und überreichte ihnen ein Zertifikat, welches den besonderen Einsatz der Medienpaten würdigt.

 

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