Labortag bei der Rhein-Erft-Akademie

Im Folgenden würde ich gerne die Ereignisse meines Aufenthalts in der Rhein-Erft-Akademie im Stadtteil Knapsack schildern. Ich war dort im Rahmen eines Ausfluges mit dem Chemie Leistungskurses der Stufe Q2. Das Ziel des Tages war es, den Stoff 4-Acetaminobenzoesäure selbstständig zu synthetisieren. Der Prozess der Herstellung verlief in einer Zeitspanne von 8:00 Uhr bis um 15:00 Uhr.

Die Apparatur bestand aus einem Mehrhalskolben mit jeweils drei Hälsen. In dem linken Hals des Kolbens wurde die Temperatur mit einem elektrischen Thermometer gemessen, die sehr wichtig für die Zubereitung des Stoffes ist.Im nächsten Hals befand sich ein elektrischer Rührstab. Im rechten Hals des Mehrhalskolben befand sich ein Tropftrichter.

Zu den Arbeitsschritten kann man sagen, dass es die meiste Zeit ein Mix zwischen dem Erhitzen und Abkühlen des Produktes war. 
Das Produkt wurde währenddessen filtriert damit das Endprodukt 4-Acetaminobenzoesäure entstehen konnte. Diesen Vorgang wiederholten wir insgesamt dreimal. 
Letztendlich haben wir außerdem herausgefunden, dass sich 4-Acetaminobenzoesäure aus Magnesiumsulfat, Kaliumpermanganat, halbkonzentrierter Salzsäure und 4-Acetamidotoul synthetisieren lässt. 

Während unseres Versuchs hatten wir uns eine Mittagspause in der Kantine des Unternehmens verdient. Dort gab es köstliches Essen und man konnte die Pause mit seinem Kurs weiterhin genießen.Im Allgemeinen kann ich sagen, dass es eine interessante Erfahrung war einen Stoff, der eine aufwendige Prozedur erfordert, selbstständig herzustellen. Es ging weit über den Rahmen des Chemie-Unterrichtes hinaus und hatte somit einen noch größeren Reiz für mich und meinen Kurs.
Trotz des großen Aufwandes hat sich der Besuch bei der Rhein-Erft-Akademie gelohnt und ich würde einen zweiten Besuch, um zum Beispiel einen weiteren Stoff herzustellen, nicht abschlagen.
 
Nick Schleicher (Q2)

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