Ein Tag beim WDR

Wir, die Schüler der 9. Stufe des Deutsch-Kunst-Kurses, haben am 24.10.16 einen Ausflug zum WDR gemacht und bekamen dort einen kleinen Einblick in die Radiowelt.

Der Tag bestand aus zwei Teilen. Als Erstes wurden uns die verschiedenen Arbeitsplätze und die Studios gezeigt und anschließend haben wir unsere eigene Radiosendung gemacht.

Es gab verschiedenen Schreibtische an denen Mitarbeiter saßen, die sich um die Website und die Online-Präsenz kümmerten und Redakteure, die ihre Artikel geschrieben haben. Außerdem konnten wir zwei Moderatoren beim Moderieren beobachten. Es war sehr aufregend zu sehen, wie konzentriert sie waren, obwohl die Stimme im Radio oftmals sehr locker und entspannt klingt. Die Moderatoren wurden die ganze Zeit von zwei Regisseuren beobachtet, die gegenüber von ihnen, abgetrennt durch eine Glaswand, saßen. Bei Bedarf geben die Regisseure den Moderatoren kurzfristig Informationen. Ein zweites Studio wird vor allem für die Nachrichten, das Wetter und die Stauschau genutzt. Im dritten Studio wird seltener moderiert, es ist aber z.B. im Falle eines technischen Defekts hilfreich. Besonders beeindruckend war die 1-Live-Wand, die man von den vielen Promi-Fotos kennt (eigentlich ist sie eine einfache Wand in einem Flur).

Im praktischen darauffolgenden Teil, durften wir unsere eigene Radiosendung machen. Wir erfuhren etwas über die verschiedenen Aufgaben, von denen jeder von uns eine übernehmen durfte. Es gab Jobs wie Techniker oder Planer, die im Hintergrund arbeiteten. Als Nachrichtensprecher oder Schalte (bei der in ein anderes Land oder in eine andere Stadt geschaltet wird) stand man am Mikrofon. Dabei hat man sich wie ein richtiger Moderator bzw. Redakteur gefühlt. Bevor man seinen Text sprechen konnte, dachte man sich mit der Gruppe Themen aus, recherchierte nach Informationen und führte immer wieder Besprechungen durch. Als es dann zur Radiosendung kam, waren alle sehr aufgeregt, weshalb auch viele Fehler passierten. Glücklicherweise war das nur der Probedurchlauf. Bei der anschließenden richtigen Sendung klappte es besser und alle waren viel sicherer. Am Ende war man sogar ein bisschen stolz auf sich selber, weil es so gut funktioniert hat.

Der Tag beim WDR hat uns allen viel Spaß gemacht und war sehr aufregend. In den nächsten Stunden im Deutsch-Kunst-Kurs werden wir auch alleine noch einmal eine eigene Radiosendung zu unserem aktuellen Thema „Street-Art“ machen.

Lotta Bertz 9s

 

 

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