“Bienvenidos a la Tierra de la Luz: ¡Valencia!“ – Eindrücke unserer Valencia-Fahrt (25. April bis 4. Mai 2017)

 

Schüler der EF lernen die sonnige Stadt an der Costa Blanca und den spanischen (Schul-)Alltag mit ihren Austauschschülern aus dem Vorjahr kennen.

 

Im Rahmen unseres Austausches mit dem Cursillo der Deutschen Schule Valencia (Colegio Alemán Valencia) besuchten wir die Schüler, die letztes Jahr im Juni bei uns zu Gast waren, nun in Valencia. Valencia liegt an der Costa Blanca, rund 320 Kilometer südöstlich von Madrid und ist nach der Hauptstadt und Barcelona die drittgrößte spanische Stadt und Hauptstadt der Comunidad Autónoma Valenciana. Trotz ihrer Größe konnten wir die Stadt problemlos zu Fuß und mit dem Rad erkunden.

Per Flieger kamen wir am Köln-/Bonner Flughafen am 25. April in Begleitung von Herrn Bösader und Frau Bauer in Valencia an. Über das Wiedersehen mit unseren Austauschschülern vom letzten Jahr freuten wir uns alle sehr und wurden von deren Familien auch herzlich aufgenommen.

Vorgesehen war, dass wir dort den Cursillo, d.h. den Deutschkurs, den die Cursillo-Schüler neben ihrem Vollzeitbesuch am normalen spanischen Instituto absolvieren, an einigen Tagen mitbesuchen. Im Rahmen des Austauschs wurden uns auch gleich am Anfang die Räumlichkeiten sowie das Lernen an der Deutsche Schule von deren stellvertretendem Schulleiter Herr Knop vorgestellt.

Schon ab Tag 1 waren wir beeindruckt von der grünen Stadt Valencia: Die Turia, ein stillgelegtes Flussbett durchzieht als Grüngürtel die Stadt und führt bis ans Meer. Auch in den folgenden Tagen sollte uns dieses grüne Band begleiten, denn wir lernten gleich ab dem 2. Tag die Stadt mit einer interaktiven Stadtrallye über das Smartphone näher kennen. Hierbei kamen wir ins Gespräch mit Valencianern und erfuhren einiges über die Stadtgeschichte.

Unter den Quizfragen befanden sich solche wie “Wie viele Meisterschaften gewann der Fußballclub Valencia C. F.?” oder “Wie viel kostet ein Los der Spanischen Lotterie ONCE”.

Da zwei der deutschen Schüler in Valencia ihr Certilingua-Projekt in Form von Umfragen zu bearbeiten hatten, nutzten sie die Stadtrallye dafür. Eines der Themen beschäftigte sich mit der Meinung der Valencianer zum Stierkampf.

Um einen Eindruck vom spanischen Schulleben zu bekommen, begleiteten wir am dritten Tag auch unsere Austauschschüler in deren eigentliche Schulen. Interessant war z.B. der Valenciano-Unterricht, der in der Regionalsprache abgehalten wird.

Der vierte Tag unseres Valencia – Austausch stand ganz im Zeichen des Fahrrads: Wir erkundeten gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Bauer und Frau Fritschle auf Rädern die Stadt und fuhren bis an den Strand. Auf dem Weg Richtung Meer kamen wir an der „Ciudad de las Artes y las Ciencias“ vorbei und machten einen Stop. Die „Ciudad de las Artes y las Ciencias“ (Stadt der Künste und der Wissenschaften) ist ein kultureller und architektonischer Gebäude- und Parkkomplex, welches als modernes Wahrzeichen Valencias gilt und vom wohl berühmtesten Sohn der Stadt, dem Architekten Santiago Calatrava, entworfen und gebaut wurde.

Paella ist das Leibgericht der Valencianer

 

Am langen Wochenende erkundeten wir unterschiedlichste Dinge gemeinsam mit unseren Gastfamilien: Den einen zog es ins Fußballstadion, andere in einen Fallera-Verein, wo die Tradition der Fallas, des großen Frühlingsfests im März jeden Jahres, gepflegt wird, andere bereiteten eine traditionelle Paella mit ihren Familien zu und genossen eher die kulinarischen Bräuche.

An unserem vorletzten Programmtag lernten wir die Fallas-Tradition noch ausführlicher durch einen Besuch im lokalen Fallas-Museum kennen, wo die schönsten Pappmaché-Figuren seit Beginn der Tradition ausgestellt werden und so vor dem großen Feuerwerk des Fallas-Endes verschont blieben. Angeleitet wurden wir von der Valencianerin Amparo, die für uns als Einheimische und Fallera die perfekte Begleitung war. Um nach der Stadtrallye noch einen besonderen Ausblick über Valencia zu genießen, stiegen wir anschließend auf den Miguelete (den Turm der  Kathedrale von Valencia) und genossen die weite Sicht in Richtung Meer oder Berge. Um uns bei unseren Gastfamilien für alles zu bedanken, besorgten wir um letzten Tag Abschiedsgeschenke, aber auch Mitbringsel für unsere Familien zuhause. In der Stadt hatten wir dann die Gelegenheit, vom Gründer des Stierkampfmuseums durch die Arena geführt zu werden und dort kritische Fragen rund um das Thema Stierkampf beantwortet zu bekommen

Abends haben wir uns für eine Abschlussfeier mit den Gastfamilien in der DSV getroffen, jeder hat eine Kleinigkeit zu Essen mitgebracht und wir haben Musik gehört. Kurz war die Nacht vor dem Abflug zurück nach Deutschland, da wir bereits um 5 Uhr am Flughafen sein mussten. Zum Glück ging alles gut und wir landeten sanft und voller bunter Eindrücke von der Stadt und ihren freundlichen Leuten wieder in Köln.  Die Zeit hat uns als Gruppe so zusammen gebracht und wir haben soviel zusammen erlebt, dass es dann doch komisch war, dass so schnell alles wieder vorbei war und der Alltag wieder da war.

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