Freiräume schaffen, Lücken zulassen – Frühschicht im Advent

Wer kennt sie nicht, den Stress und die Hektik im Advent? Gerade in dieser Zeit, die doch eigentlich eine besinnliche ist, sollte es Gelegenheiten geben, sich eine Auszeit zu nehmen. Das war auch das Thema der diesjährigen Frühschicht am ASG. Im Rahmen eines Zyklus von insgesamt vier Frühschichten an Hürther Schulen und Gemeinden, die das Motto "Advent-Satzzeichen" tragen, hatte sie das Auslassungszeichen, [...], zum Thema.

Viele Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowohl vom ASG als auch vom EMG, Eltern, Mitglieder aus Hürther Gemeinden sowie Ehemalige der ASG-Schulgemeinde waren am frühen Morgen des 12. Dezember in die Schule gekommen, um bei Musik und Kerzenschein ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung zu erleben. Impulse aus Schüler- und Lehrerschaft sowie vom katholischen Pfarrer Kremer und dem evangelischen Diakon Oppenberg regten zum Nachdenken darüber an, wie sich die oftmals so stressige und terminbeladene Adventszeit entschleunigen lässt. Und so wurde diese feierliche Stunde selbst zu dem, was das Thema vorgab: ein Freiraum in der Hektik des Advent, eine Leerstelle, die Raum für Ruhe und Besinnlichkeit zuließ. Das anschließende Frühstück bot Zeit zum Austausch und entspannten Beisammensein, bevor die Gäste sich wieder in ganz unterschiedliche Richtungen auf den Weg machten.

Die Frühschicht hat erneut gezeigt, wie dankbar das Angebot angenommen wird, sich von Zwängen und Verpflichtungsdruck frei zu machen, wenn auch nur für eine Stunde. Diese Erfahrung lässt sich treffend mit der Äußerung eines Gastes zusammenfassen: "Die Frühschicht war für mich der besinnlichste Moment der Adventszeit."

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