Warum findet man in der Eifel Korallenfossilien?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben sich die Klassen 7 a und b,mit ihren Biologielehrerinnen Frau Allers-Höher und Frau Lewentz, auf den Weg nach Nettersheim inder Eifel gemacht um dort im Naturzentrum nach Informationen zu suchen und auf einem nahegelegenen Acker nach Fossilien zu suchen. Genaueres erzählen die Schülerinnen und Schüler selbst:

 „Am Eingang des Naturzentrums wurden wir von unserem Exkursionsleiter empfangen und in einen Raum geführt, indem drei Aquarien ausgestellt waren. Aus diesen  hat uns der Leiter ein paar Meereslebewesen vorgestellt. Er erklärte uns, dass vor 380 Mio. Jahren die ersten Korallen gelebt haben, als das jetzige Deutschland südlich vom Äquator und größtenteils unter Wasser gelegen hat. Deshalb findet man in der Eifel heute noch weitere Korallenfossilien. Nach der Vorstellung der Korallen gingen wir in ein Werkshaus. Dort erklärte er uns, dass es seit dem Zeitalter des Devons Landpflanzen gab. Im ersten Stock des Werkshauses spielten wir ein Spiel mit Fossilien, dadurch lernten wir einige Fossilien kennen, wie z.B. Brachiopoden (Armfüßler), Seeschwämme, Runzelkorallen und Seelilien kennen. Danach machten wir uns auf den Weg zum Fossilienacker. Dort teilten wir uns in Gruppen auf und haben mehrere Fossilien gesucht.“ (von Jannik, Nils, Ingrid, Helen und Fabian, 7a)

 „Nachdem wir die Fossilien vom Acker gesammelt hatten, sind wir zurück zum Naturzentrum gegangen. Dort gab es einen Spielplatz, wo sich die 7a und b versammelten um zu Mittag zu essen. anschließend durften wir auf dem Spielplatz spielen. Nach der Mittagspause sind wir zum Präparationshaus gelaufen. Als erstes hat uns Herr Müller (Exkursionsleiter), erklärt, wie man Fossilien präpariert. Jeder musste ein Fossil, dass er besonders interessant findet aussuchen und sauberschrubben. Anschließend hat Herr Müller das Fossil mit der Steinsäge durchgeschnitten. Danach haben wir das Fossil in fünf Schritten präpariert. Das ging so: Alle haben die Fossilien mit Druck, drei Minuten lang über Glasplatten mit Schleifpulver, die verschiedene Feinheitsgrade hatten, gerieben.

Zum Schluss hatte jeder ein glänzendes Fossil. Man konnte es jetzt genau erkennen und die Art bestimmen. Da wir viele Meeresfunde hatten, wussten wir nun, das Nettersheim (die Eifel) früher unter Wasser lag.“ (von Yannick, Laura Robert, Giulia und Malin, 7b)

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