Känguru-Wettbewerb

Mathematik – Zahlen, Algorithmen, fremde Symbole und komplizierte Rechenausdrücke - Eigenschaften, die das Fach bei vielen Schülerinnen und Schülern zunächst nicht auf die vorderen Ränge der Beliebtheitsskala katapultieren. Der Aufforderungscharakter und die Attraktivität des Faches mussten erhöht werden. Dies dachten sich Mitte der 90er Jahre die Mathematiker der Humboldt Universität zu Berlin und entwickelten eine neue Aufgabenkultur. Das Konzept so simpel wie erfolgreich: In Form eines Multiple Choice Tests sollten kleine, knifflige und alltagsnahe mathematischen Rätsel teils durch logisches Schlussfolgern teils durch die Anwendung von mathematischen Rechentechniken gelöst werden. So wurde der Känguru-Wettbewerb der Mathematik geboren und bot auch den Schülerinnen und Schülern, die sonst die Schulmathematik nicht als ihr Steckenpferd empfinden, zu reüssieren. 

Der Känguru-Wettbewerb der Mathematik regt im besonderen Maß zum Knobeln, Ausprobieren und Problemlösen an. Für die Fachschaft Mathematik ist der Wettbewerb zu einem festen Baustein des eigenen Förderkonzepts geworden. Für die mathematisch-naturwissenschaftlichen Profilklassen am Albert-Schweitzer-Gymnasium ist er eine besondere Herausforderung und die Teilnahme für die Schüler der N-Klassen verpflichtend. Für alle anderen Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme freigestellt, das Vorstellen von Aufgabenbeispielen im Unterricht soll zu einer Teilnahme bewegen.

Die spielerischen Aufgaben des Wettbewerbs wecken nicht nur das Interesse an der Mathematik, die Schülerinnen und Schüler erfahren auch, dass man Freude an der Beschäftigung mit Mathematik haben kann. Das Selbstvertrauen in die oft unterschätzten mathematischen Fähigkeiten kann so gerade auch bei leistungsschwächeren Schülern gestärkt werden. Der Känguru-Wettbewerb als Förderinstrument: zur Unterstützung und als besondere Herausforderung.

Der Känguru-Wettbewerb ist ein internationaler Wettbewerb, an dem mittlerweile 6 Millionen Schüler aus mehr als 50 Ländern teilnehmen. Er findet jährlich zeitgleich in allen teilnehmenden Ländern statt. Am Albert-Schweitzer-Gymnasium nehmen jährlich ca. 300 Schüler aus allen Altersstufen daran teil, was einem Viertel der Schülerschaft entspricht.

Beim Känguru-Wettbewerb geht es darum, zwischen 24 und 30 Aufgaben zu lösen und möglichst viele der 120 bzw. 150 Punkte zu erhalten.

Dies ist in 2011 einigen Schülern wieder besonders gut gelungen, sie erzielten wieder einige erste bis dritte Preise, in Form von Experimentierkästen, Spielen und Büchern.

Der Schüler mit den am meisten in Serie richtig gelösten Aufgaben erhält als Anerkennung ein T-Shirt für den weitesten „Kängurusprung“.

Hier die erfolgreichen ASG-Kängurus:

                                     

Timo Neumann mit Herrn Dr. Tesche, Klasse 7n                  Julia Rahier, Frank Buchmüller und

Laura Bacher aus der Klasse 5e

      

Georg Ullrich, Jgst. 11           Alexander Röntgen (li.) und Dennis Köhn aus der Klasse 8n;

                                              Alexander erhielt dieses Jahr auch das Känguru-T-Shirt.

 

Im Landesvergleich schafften es Dennis Köhn unter die besten 670 von 81.900 Teilnehmern und Frank Buchmüller unter die besten 9.300 von 176.000 Teilnehmern ihrer Altersgruppe; eine hervorragende Leistung! Alle Preisträger konnten im nationalen Vergleich bestehen und wir sind stolz auf die insgesamt tollen Leistungen am Albert-Schweitzer-Gymnasium.

Manuel Kristek und Sabine Langen

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