Fragen ans Leben - das Fach Biologie stellt sich vor

 

Warum frieren Fische nicht im Wasser und warum ertrinken sie nicht?

Warum müssen wir eigentlich pinkeln?

Warum geht Rauchern schneller die Puste aus als Nichtrauchern?

Wie kann es sein, dass ein blauäugiger Mann und eine braunäugige Frau ein blauäugiges und ein braunäugiges Kind haben?

Warum werden die Blätter im Herbst gelb und rot bevor sie braun werden? 

 

Fragen in allen Lebensjahren

Fragen und Antworten aus dem Alltag stehen in allen Jahrgängen im Mittelpunkt des Biologieunterrichts. Die Inhalte sind natürlich von Jahr zu Jahr verschiedenen. Während in der Klasse 5 und 6 Pflanzen und Tiere mit ihren Angepasstheiten an verschiedene Lebensräume und Jahreszeiten im Fokus stehen, wird in Klasse 6 der Mensch genauer unter die Lupe genommen. In Klasse 7 suchen die SchülerInnen Antworten auf Fragen zu ökologischen Zusammenhängen und zur Entstehung der Erde mit all ihren vielfältigen Lebensformen. Zur Vorbereitung auf die Oberstufe werden in der Klasse 9 Fragen zur Vererbung und der Sinnesphysiologie behandelt. Ein wichtiger inhaltlicher Schwerpunkt ist hier auch die Sexualität des Menschen.

 

Sinnvoll mit allen Sinnen

Ein echtes Herz anfassen?! Wie fühlen sich Fischschuppen an, kratzig oder weich?

Der eine mag sich ekeln, wer aber mal ein echtes Schweineherz in der Hand gehalten hat, der vergisst das so schnell nicht wieder. Und wer sich dann (trotz des Geruchs) auch noch traut, den Herzmuskel aufzuschneiden, staunt nicht schlecht, wie viel Kraft man dafür braucht.

 

ForscherInnengeist

Wer Forscher oder Forscherin sein will, muss natürlich auch die entsprechenden Methoden beherrschen. Deshalb werden auch schon in den Klassen 5 und 6 wissenschaftliche Methoden trainiert. Beherrschen die Kinder das Beobachten und Beschreiben von Tieren und Pflanzen werden dann auch schon kleinere Experimente durchgeführt. Aber auch das Auswerten von Diagrammen und der Umgang mit Modellen sind zentrale Methoden wissenschaftlichen Arbeitens im Biologieunterricht.

 

Die Welt des Unsichtbaren

In der Sekundarstufe II wagen wir uns in die Welt des Unsichtbaren. Und es handelt sich nicht um Zauberei, wenn Unsichtbares plötzlich mit der Macht der Mikroskopie sichtbar wird. Auch Vergangenes kann in Fossilien plötzlich wieder sichtbar sein. Wer Unsichtbares gesehen hat, kann es allerdings leider noch lange nicht erklären – da helfen nur Modelle. Anhand derer lässt sich Unsichtbares veranschaulichen, erklären und diskutieren.

Wie sieht DNA aus? Und wie bitte kann dieses Molekül (die Chemiker helfen bei der Erklärung des Aufbaus) dafür verantwortlich sein, wie wir aussehen und dass wir so funktionieren wie wir funktionieren? In welcher Sprache ist die Information auf der DNA geschrieben?

 

Wir sind nicht allein

Die Biologie braucht natürlich das Wissen vieler anderer Fächer. Die Chemiker wurden ja bereits erwähnt, auch „Mathematisch“ lassen sich viele Zusammenhänge gut darstellen, auch die Physik trägt zur Erklärung von biologischen Phänomenen bei – hier sei nur das Zauberwerk Mikroskop erwähnt. Und weil das so ist wie es ist, arbeiten die BiologielehrerInnen natürlich auch mit den KollegInnen aus der Chemie, der Physik und der Mathematik zusammen.

 

Noch Fragen? Dann bring sie mit in den Biounterricht!

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