Geschichte - Vom Gymnasium i.E. Sudetenstraße zum ASG mit bilingualem deutsch-spanischem Zweig

 1974 – ein Jahr des Aufbruchs

In der Ausgabe vom 4. März 2004 schrieb die Wochenzeitschrift „Die Zeit“: "Es ist als habe das Jahr 1974 alles Wichtige hervorgebracht, was es seither in Deutschland (zu kaufen) gibt: den Golf, Birkenstocks Zweiriemen-Sandalen, das Überraschungsei, das Ceranfeld, die eckigen Linienbusse. Und aus dem Ausland kam Ikea zu uns, der Taschenrechner und die Sofortbildkamera. Das ganze Land befand sich in einer Art Aufbruch. Und im Sommer gewann dann Deutschland die Fußballweltmeisterschaft.“

In einer solchen Aufbruchstimmung befand sich auch StD Gerhard Kirsten. Allerdings waren seine Gedanken nicht so sehr im Münchner Olympia-Stadion bei der Nationalelf, sondern sie asg1richteten sich eher auf den Stotzheimer Fußballplatz, in dessen unmittelbarer Umgebung das neue Hürther Gymnasium in diesem Spätsommer seinen Anfang nehmen sollte, und dessen Schulleiter er werden würde. Doch danach hatte es wenige Monate zuvor noch nicht ausge-sehen. Erst Pfingsten 1974 meldete der Kölner Stadtanzeiger: „Es ist geschafft!“ Pünktlich zum Schuljahresbeginn konnten 3 Klassen in ein Provisorium auf dem Gelände der heutigen Milos-Sovak-Schule ihren Unterricht aufnehmen.

Das erste Schulgebäude des ASG in Stotzheim im Jahr 1975

 

 

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