Geschichte - Vom Gymnasium i.E. Sudetenstraße zum ASG mit bilingualem deutsch-spanischem Zweig

2011 – 2015 Jahre der Konsolidierung

Carsten Henn hatte als Moderator bei der Revue anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des ASG von der „Eifel-Connection“ gesprochen, der die Schule seit ein paar Jahren in die Hände gefallen sei.

Auch die Dezernentin unserer Schule, Frau Margarete Radermacher, nahm diesen Gedanken auf, als sie anlässlich der feierlichen Verabschiedung von Georg Fischer auf die „Mayener Jungs“ anspielte.

Gemeint war damit, dass Georg Fischer und Alfred Schäfer als ehemalige Schüler des Mayener  Megina - Gymnasiums das ASG 4 Jahre in großer Harmonie und Freundschaft gemeinsam geleitet hatten.

In seiner Laudatio wies Alfred Schäfer darauf hin, dass Georg Fischer gar nicht versucht habe, in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten, sondern seine eigenen Weg eingeschlagen habe und damit die Schule in Ihrer Entwicklung voran gebracht habe.

4 Jahre seien zwar keine Ewigkeit, sondern eben mal die Zeit einer Olympiade. Aber es seien 4 gute Jahre für das ASG gewesen, so Schäfer

Und in der Tat wurden unter der Leitung von Georg Fischer wichtige Entwicklungen, die zwar unter seinem Vorgänger bereits angestoßen oder geplant waren, nun zu einem erfolgreichen Ende gebracht.

Nach intensiven Diskussionen in den Gremien der Schule wurde nach Genehmigung durch den Schulträger der Ganztagsbetrieb aufgenommen, was eine tiefgreifende Veränderung des Schullebens mit sich brachte.

Die Weiterentwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunktes lag Georg Fischer besonders am Herzen, so dass das ASG zu den Anwärtern für das Prädikat Mint-EC-Schule zählt.

Grundlegende bauliche Veränderungen konnten nach Auszug der Hauptschule Hermülheim unter seiner Ägide durchgeführt werden, so dass der komplette Verwaltungstrakt inklusive der Lehrerzimmer neu strukturiert werden konnte.

Schließlich kam der langersehnte Neubau der Mensa nach Jahren des Provisoriums ebenfalls zu einem glücklichen Ende.

Bei all diesen Entscheidungen zeigte sich Georg Fischer als moderater, aber zielstrebiger Vorgesetzter, der durch seine sanfte und freundliche Art Menschen für notwendige Veränderungen und  Entwicklungsprozesse gewinnen konnte.

Dabei stellte er stets persönliche Interessen und Ambitionen in den Dienst des ASG.

Darauf wiesen auch die Vertreter der Eltern – und Schülerschaft hin, die dem scheidenden Schulleiter ebenso herzlich dankten wie Bürgermeister Walther Boecker.

Zum Abschied wünschte die Schulgemeinde ihrem scheidenden Schulleiter „Otium cum dignitate – Muße mit Würde“.

Als Nachfolgerin von Herrn Fischer lenkt nun mit Frau Willenbrink zum ersten Mal eine Frau die Geschicke des ASG.

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