Geschichte - Vom Gymnasium i.E. Sudetenstraße zum ASG mit bilingualem deutsch-spanischem Zweig

1997 Kurfürst Kiki geht

„Kurfürst Kiki“ mit diesem Titel bzw Kosenamen ehrte die preisgekrönte Schülerzeitung "On-Strike" in einer Sonderausgabe den scheidenden Direktor. "Pater familias" wäre vielleicht der treffendere Begriff gewesen. Denn wie das Familienoberhaupt in der römischen Antike seiner Familie absoluten Schutz gewährte und dafür unbe-dingte Treue und Zuverlässigkeit forderte, so „regierte“ Gerhard Kirsten 23 Jahre seine Schule.

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Mit ihm ging im Juni ein Stück Schulgeschichte und für manche ein „väterlicher Freund“ (so der stellvertretende Schulleiter Alfred Schäfer in seiner Laudatio). Kirsten hatte dem ASG in unverwechselbarer Weise seinen Stempel bis dahin aufgedrückt.

Ein Jahr zuvor hatte bereits sein langjähriger Stellvertreter Andreas Steuer - ebenfalls eine Institution am ASG - die Schule nach Erreichen des Pensionsalters verlassen.

 

 

Aber mit dem Übergang von Gerhard Kirsten zu Hubert Ortmann erfolgte nicht nur ein Wechsel in der Schulleitung, sondern damit ging – sei es Zufall oder Fügung – geradezu ein Paradigmenwechsel in der allgemeinen Schulpolitik einher, die natürlich auch auf das ASG massiv Einfluss nahm und immer noch Wirkung zeigt.

Zunächst jedoch gab es zeitgleich eine Neubesetzung in einem "Herzstück" der Schule. Frau Emmerich und Frau Grunow wurden in einer kleinen Feier in der Aula von der Schulgemeinde in den wohlverdienten Ruhestand verab-schiedet. Ihre Plätze im Sekretariat, nehmen seit dieser Zeit Frau Knoll und Frau Schuhen ein und bemühen sich (erfolgreich) darum, ihren Arbeitsbereich als Anlaufstelle für alle möglichen und unmöglichen Wünsche und Fragen seitens der Schüler und Lehrer aufrecht zu erhalten. 

Mit den beiden Hausmeistern, Herr Esser und Herr Meller, blieb jedoch eine wichtige Institution als Kontinuum erhalten. 

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